Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Maschenprobe
Weshalb ist eine Maschenprobe wichtig?
Ein Pullover/eine Jacke kann nur richtig sitzen, wenn vorweg eine Maschenprobe erstellt wird und anhand dieser die Berechnung erfolgt.
Die Abweichung 1 Masche in der Breite und 2 Reihen in der Höhe können schon ein ziemlicher Unterschied bedeuten, nämlich. Und schon sitzt der Pullover oder die Jacke nicht.
Wie mache ich eine richtige Maschenprobe?
Es ist essentiell, dass die Maschenprobe selber gestrickt wird, weil jeder Mensch anders strickt, d.h. die einen stricken lockerer, die anderen fester.
Wichtig ist auch, dass man die Maschenprobe mit denselben Nadeln strickt wie das Strickstück, welches man in Angriff nimmt.
In Strickanleitungen steht z.B.: 15 Maschen ergeben 10 cm Breite/20 Reihen ergeben 10 cm Höhe.
Schlagen Sie deshalb mehr Maschen an als die für die Maschenprobe notwendigen. Die Maschenprobe sollte fertiggestrickt mindestens 12-15 cm breit resp. hoch sein, d.h. ein Quadrat ergeben.
Anschliessend kann diese gewaschen werden (in der Maschine gemäss genauer Angabe auf der Banderole des Wollknäuels!) oder von Hand. Nach dem Waschen schön flach ausstreichen und auf einem Frottétuch trocknen lassen.
Nun geht’s ans Ausmessen: Dafür gibt es Schablonen oder sie können auch einen Centimeter benutzen. Sie zählen wieviel Maschen sich innerhalb der 10 cm befinden (in der Breite und in der Höhe). Sie schreiben das auf und rechnen gemäss Ihren Massen aus wieviel Maschen sie anschlagen müssen.
Maschenprobe: 20 Maschen auf 10 cm Breite / 25 Maschen auf 10 cm Höhe
Bei einer Strickbreite eines Rückteils von 53 cm: 106 Maschen werden angeschlagen
Die Höhe ist wichtig beim Ausmessen von Knopflöchern/Raglanschrägungen usw.
Was mache ich anschliessend mit der Maschenprobe?
Ich ribble die Maschenprobe jeweils wieder auf und benutze sie für mein Strickstück, damit die Wolle aufgebraucht ist. Dies ist vor allem zu raten, wenn es mit der Wolle knapp wird.
Fragen oder Unsicherheiten?
Sie können sich immer an mich wenden. Ich helfe gerne.